Hundeosteopathie – was ist das?

Die Osteopathie betrachtet den Organismus in seiner Ganzheit als Funktionseinheit. Diese Funktionseinheit wahrzunehmen, ihre Beweglichkeit und Harmonie zu unterstützen oder diese wieder herzustellen und damit die Selbstheilungsmechanismen anzuregen ist die Aufgabe der osteopathisch therapierenden Person.

Es handelt sich dabei um eine „manuelle" – Therapieform, der Therapeut arbeitet überwiegend mit seinen Händen, der Tastsinn spielt dabei eine wesentliche Rolle.
Der (Hunde-)osteopath behandelt keine Krankheiten, sondern er verhilft dem Körper zu mehr Bewegungsspielraum indem er an Gelenken und Organen Bewegungseinschränkungen beseitigt.
Hundephysiotherapeutische Massnahmen können die osteopathische Behandlung optimal unterstützen und ergänzen.
Bewegung heisst Leben - Leben ist Bewegung!!!

Lasst die Hunde sich bewegen, denn sie wollen leben J

Grundsätzlich stützt sich die Osteopathie auf folgende Prinzipien:

 

In der Osteopathie werden drei Systeme unterschieden, welche aber untereinander mit dem Fasziensystem (Bindegewebe) eng verbunden sind:

Hundeosteopathie – wann wird sie angewandt?

Hundeosteopathie kann bei jedem Hund mit Bewegungseinschränkungen angewandt werden. Ebenfalls eignet sie sich auch bei Arbeits- und Sporthunden als prophylaktische Massnahme zur Gesund- und Leistungserhaltung. Fehlspannungen können in ihren Anfangsstadien erkannt und behoben werden, unter Umständen bevor grössere Kompensationsmechanismen eingreifen.

Da die Hundeosteopathie das ganzheitliche System des Organismus betrifft sind die Beschwerden/Auffälligkeiten vielfältig und auch nicht abschliessend aufgelistet, für die eine Behandlung spricht:

Eine osteopathische Behandlung ersetzt nicht den Tierarztbesuch.

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